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© Creative Commons CC0 / Pixabay.com, Eva-Maria Maywald
Vielleicht kennen Sie das auch: Nach der Arbeit kommen Sie nach Hause, vom vielen Tragen, Bücken und Bildungsdruck schmerzen Ihnen der Rücken, die Arme und der Nacken; der Lärm des Vormittags dröhnt noch jetzt in Ihrem Kopf; und die unentwegte Aufmerksamkeit hat Sie so platt gemacht, dass Sie sich am Liebsten erstmal ein bisschen hinlegen möchten. Aber da sind auch noch Ihre Kinder, die aus der Schule oder dem Kindergarten erzählen, über den Konflikt mit einer Freundin oder einem Freund klagen und dann sind Hausaufgaben zu betreuen.
Darum entscheiden Sie sich nur für eine kurze Tasse Kaffee und chatten ein bisschen mit der Kollegin über WhatsApp um sich selber etwas Luft zu machen. Am Abend fallen Sie todmüde ins Bett ohne auch nur ein bisschen Zeit für sich gehabt zu haben.
Und an solch einem Tagen fassen Sie wieder mal den Entschluss: Ab morgen lass ich mich nicht mehr stressen. Aber wie? Was kann ich schon ändern?
Immer mehr Menschen verlieren das Gleichgewicht zwischen Arbeit und Leben. Auf Dauer macht das krank, körperlich und seelisch. Besonders Menschen in sozialen Berufen sind gefährdet; besonders Menschen, deren Beruf nur wenig gesellschaftliche Anerkennung erfährt und unter Personalmangel leidet leiden unter den ständig wachsenden Anforderungen.
Wer erkannt hat, dass ihm die Work-Life-Balance fehlt, tendiert dazu, ab morgen alles anders machen zu wollen und damit die große Entlastung zu erhoffen. Auch der Wunsch und der dringende Bedarf von Personal im Bereich der Kindertagesbetreuung ist absolut richtig aber das kann dauern und mehr Personal bringt nicht selten andere neue Belastungen mit sich. Es geht hier nicht um ein entweder oder sondern um ein sowohl als auch.
Es sind zuerst die kleinen Veränderungen im eigenen Denken, in der subjektive Wahrnehmung und in persönlichen Handlungsmustern, die im Arbeitskontext wirken und weiterbringen: kleine Schritte, die sich hier und jetzt umsetzen lassen, die sich leicht anfühlen dürfen und vielleicht dann Raum für Vertiefung schaffen können.
Dazu Mitgefühl mit sich selbst, die Gelassenheit, und das Wissen, nicht alles regeln und verantworten zu müssen. Kommen Sie Ihren inneren Antreibern auf die Spur und führen Sie stattdessen liebevolle und sich-akzeptierende Selbstgespräche. Individuell sein statt perfekt, lachen bei jeder frohen Gelegenheit, die sich bietet. |
Stop!
Und das kennen sie vielleicht auch: „Ich gehe schnell zur Toilette.“ Sagen Sie innerlich STOPP, wenn Sie sich das zur Kollegin sagen hören. Ich nehme die Zeit, die ich brauche. Sie sagen zu einem Kind „Komm, zieh schnell deine Schuhe an, dann können wir rausgehen“. „STOPP!“ Wir nehmen uns Zeit. Sie können eine Kollegin einladen, die Ihnen hilft, solche Signale wahrzunehmen, und mit ihr kooperieren. Vielleicht kennen Sie das Tandem-Prinzip bereits aus dem Transfer von Weiterbildungen. Zu zweit fällt die Reflexion leichter und man hat gleich eine Verbündete oder einen Verbündeten. Dieses Prinzip lässt sich auch auf das ganze Team ausweiten.
Wissen Sie, was nährende Kommunikation ist und wie Sie im Handeln Freiräume schaffen oder wie das wirklich mit dem Zeitdruck ist?
Zur Vertiefung können Sie an einem „Beste Zeit“ Seminar teilnehmen. Hier erhalten Sie Anleitung für die etwas schwierigeren Themen und können Ihre Stressreduktionspraxis im Kreis von Kolleginnen/Kollegen vertiefen.
Informationen finden Sie unter www.entwicklung-und-bildung.de
> Cornelia Korreng war zum Thema "Work Life Balance" beim Kita Radio zu Gast.
Cornelia Korreng, Diplom Sozialpädagogin (FH), ist Systemische Therapeutin/Familientherapeutin (DGSF), Marte Meo Fachberaterin und leitet das Institut für Entwicklung, Bildung, Erziehung in Buchbach. Für Kindertageseinrichtungen arbeitet sie als Supervision und im Fachkräfte-Coaching.
mehr zum AutorCharlotte Strobl
30.04.2018 18:37Uhr
Ein wunderbar praxisnahes Buch, das zum Nachdenken und Benutzen anregt, und gut sowohl für sich selbst als auch im Team genutzt werden kann. Sehr empfehlenswert!
War diese Leserstimme für Sie hilfreich? Vielen Dank für Ihre Bewertung!
Ihre Meinung ist uns wichtig.
Deshalb freuen wir uns über Ihr persönliches Feedback
Cornelia Korreng, Diplom Sozialpädagogin (FH), ist Systemische Therapeutin/Familientherapeutin (DGSF), Marte Meo Fachberaterin und leitet das Institut für Entwicklung, Bildung, Erziehung in Buchbach. Für Kindertageseinrichtungen arbeitet sie als Supervision und im Fachkräfte-Coaching.
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Charlotte Strobl
30.04.2018 18:37Uhr
Ein wunderbar praxisnahes Buch, das zum Nachdenken und Benutzen anregt, und gut sowohl für sich selbst als auch im Team genutzt werden kann. Sehr empfehlenswert!
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